Kirche in Zeiten des Corona-Virus

Am 12. März hat Bundeskanzlerin Angela Merkel gebeten, möglichst viele Veranstaltungen abzusagen und wo immer möglich auf Sozialkontakte zu verzichten, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Seit dem 13. März ist klar, dass auch die Schulen und Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz bis auf weiteres schließen. 

Wir möchten Kirche für die Menschen sein und in dieser Krise unseren Beitrag leisten.

Was bedeutet das?

Das bedeutet zum einen die Mitarbeit im Blick auf von Bundes- und Kommunalpolitik erbetene Maßnahmen zur Verzögerung der Ansteckung. Wir werden deshalb einerseits schweren Herzens auf alle Gemeinde-Veranstaltungen bis voraussichtlich Ende März verzichten. 

Gleichzeitig sind wir überzeugt: Gerade wenn die Verletzlichkeit unseres Lebens sichtbar wird, muss es Orte und Worte der Hoffnung geben. Da ist ein neues, kleines Virus, das unsere Welt auf den Kopf stellt. Aber wir finden Zuflucht bei dem ewigen Gott, der diese Welt regiert. 

Wir möchten deshalb durch Predigten und Anregungen dabei unterstützen, in sehr kleinem Kreis gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das kann im Rahmen der eigene Familie sein oder auch mit wenigen Personen, die sich privat treffen.

Für diesen Sonntag schlagen wir vor, den Livestream der Landauer Er-lebt Gemeinde zu verfolgen. Er wird dort zu diesem Zweck vor quasi leeren Reihen stattfinden. Am Sonntagmorgen ab 10.30 Uhr sollte er unter https://er-lebt.de/gottesdienst-livestream/ abrufbar sein.

Wenn Sie an einem Mini-Gottesdienst teilnehmen oder darüber hinaus mit jemandem reden möchten, melden Sie sich gern telefonisch (NW— 9 73 21 03 ) oder per Email (info@erlebt-nw.de)!

 

 

Foto von Kelly Sikkema auf Unsplash

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